Ich wünsche mir mehr Bekenntnis zur Freiheit und weniger zur Religion!

Zeit 31.01.2018 „Ich bin kein ängstlicher Mensch, aber ich spüre, wie in Deutschland immer mehr Angst geschürt wird.

Ich nenne sie die bösen Zwillinge Islamismus und Rechtsradikalismus. Sie bedrohen alle, die anders und anderer Meinung sind als sie. Sie bedrohen Politiker und Journalisten. Sie bedrohen Juden. Sie bedrohen Nichtmuslime, weil sie nicht Muslime sind, und Muslime, weil sie Muslime sind. Sie bedrohen Migrantenkinder wie mich – weil man uns entweder für „ungläubig“ hält oder aber für „undeutsch“.

Dagegen hilft es nicht, zu jammern. Es hilft auch nicht, sich wegzuducken. Viele in diesem Land trauen sich nicht mehr, ihre Meinung zu äußern. Andere begeben sich in Lebensgefahr, weil sie auf der Meinungsfreiheit bestehen. Es wird Zeit, dass wir diese Freiheit verteidigen, auch wir neuen Deutschen. Statt uns auf unsere Herkunftskultur zu besinnen, sollten wir wertschätzen, weswegen unsere Eltern nach Deutschland kamen und heute so viele Flüchtlinge kommen: nicht nur wegen des Wohlstands, sondern um freier zu leben.“